Die letzte Tour mit Golden Roast


Auch das letzte Event mit Golden Roast führte uns nach Charters Tower, diesmal zu:
 "Horse of the North"
.
Wir fuhren mit Big Daddy und dem Hook als Trailer vorraus, die Niederländer folgten uns mit dem Chill und einem zusätzlichen Kühltrailer. Eigentlich wollten wir schon in der Mittagszeit Townsville verlassen, doch wenn unser Boss Ron das sagt, dann wussten wir es wird später.

Genau um 17 Uhr verließen wir das Gelände und setzten uns in Bewegung. Gegen 20 Uhr erreichten wir den Showground wo das bevorstehende Event stattfinden sollte. Wir luden ein paar Dinge aus, bauten den Hook auf und machten uns ein leckeres Abendessen mit Bürgern und Chips. Wir erwarteten die Ankunft von Kay, da sie mit dem Auto Scubi nachkommen wollte.
Für Ron und Vipe ging es zurück nach Townsville und für uns ins Bett, da schon am nächsten morgen das Frühstück um 6 Uhr beginnen sollte.



Die kommenden Tage waren für uns eine echte Herausforderung. Frühstückbuffet und gleichzeitig der normale Verkauf von Bürgern. Am ersten Morgen waren Ich mit Marie auf uns alleine gestellt und bereitet wie ein Uhrwerk das Buffet vor und waren genau 6:30 Uhr fertig. An diesem Morgen benötigten wir 5 Kilo Tomaten, 850 Eier, 400 Burgerbrötchen und 50 Kilo Bacon, sowie 10 Kilo Hashbrown. Wir wissen, dass diese Mengen normal sind doch zu zweit und einer halben Niederländerin die versuchte Boss zuspielen obwohl diese Aufgabe mir zugeteilt wurde machte es zu einer echten Herausforderungen. Und wir wissen doch alle wie es ist, wenn man Teammitglieder hat ,die noch nichtmal so weit denken können wie sie sehen oder greifen können. 










Die Tage waren stressig und vor allem lang, von 5:30 Uhr bis 23:00 Uhr am Abend standen wir in unsere Küche und versuchten der Lage Herr zuwerden. Der Donnerstag war überstanden und wir hatten Angst vor morgen Abend, da hier ein gehobenes Buffet für 270 Personen zusätzlich anstand. Unsere Chefin Kay bekam auch kalte Füße, da Sie normalerweise solche Veranstaltungen nur gemeinsam mit Ihren Mann Ron überstand. Die Stimmung kippte und die Nerven lagen blank.  



Eine der wenigen Pause.




Hier wurde das Beste Pferd im Norden gesucht










Ralf ist zum Chefkoch aufgestiegen. :)

 



Das Freitagabend Buffet




Der Freitag startete mit Frustrationen, da Floo die Niederlaenderin noch nicht einmal in der Lage war die Gradzahl am Herd einzustellen, noch die Frituse anschalten konnte. Langsam waren wir davon überzeugt, dass wir ohne sie harmonischer und zügiger arbeiten konnten als mit ihr. Uns war aber auch bewusst das es hier bis Sonntag keine Veränderung geben wird.
Ron und Vipe kamen auf ihrem Weg zu einem anderen Event vorbei und brachten zusätzliche Unterstützung - Arlen mit. Wir waren echt froh Ron zusehen, doch dieser bekam nicht mal ein "Hallo" oder ein "Wie geht es Euch?" aus seinem Mund heraus. Die Frustrationen stiegen, aber wir waren glücklich das Arlen da war, denn sie konnte selbstständig arbeiten und musste sich nicht jeden Arbeitsschritt bestätigen lassen.
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Teller sauber machen zusammen mit Arlen.

(Besuch in der Dusche.)


Irgendwie hatten wir es geschafft,  es war endlich Sonntag und wir wussten bereits am Freitag, dass es für uns das letzte Event mit Golden Roast Outback war und wir wieder zurück auf die Road wollten.
Wir fuhren endlich nachhause und stellten fest, dass wir in den letzten 12 Tagen genau 150 Stunden gearbeitet hatten und waren entsetzt darueber, was wir dafür bekamen. Montag war großes Ausladen und Sauber machen angesagt, bevor wir am Abend zusammen kamen. Ron schiss uns alle zusammen was die Ordnung und Sauberkeit im Haus anging, formulierte es auch gerade herraus, dabei kam kein Danke für das letzte Event oder irgendetwas in die Richtung.
War es der richtige Zeitpunkt es zu sagen, dass wir den nächsten Roadtrip mit 5 Wochen am Stück nicht mehr miterleben würden. Uns quälte ein schlechtes Gewissen die Beiden mit den Niederländern alleine zulassen, doch wiederum floss unsere Zeit dahin, Geld kam auch nicht wirklich bei rum und ausbeuten lassen wollten wir uns schon erst recht nicht. Wir schnitten die Problematik an.  Wir verschafften uns eine letzte Nacht zum Nachdenken, doch eigentlich stand unsere Entscheidung fest und wir verbrachten den Abend damit unsere Sachen zupacken.
Wir sind wie immer ganzn ehrlich und schauen hinter die Fassaden und lassen uns nicht von Illusionen lenken. Uns taten Kay und Ron leid, dass sie sich den ganzen Streß überhaupt noch aussetzen und diesen ganzen Trubel mit ihrer angeschlagenen Gesundheit durchhielten. Doch wir waren nicht nach Australien gekommen um irgendwelche Lösungen oder Wahrheiten ans Tageslicht zubringen und somit waren wir dankbar für die vielen schönen und vorallem lehrreichen Momente in den letzten Wochen.
Wir bedanken uns für die Zeit bei Golden Roast Outback und werden sicherlich in einigen Jahren noch immer darüber erzählen!

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