Mit Vollgas in die Mitte

Mt. Isa ist eine der ältesten Bergbaustädte im Bundesstaat und ein Zentrum des Lebensstils und der Traveller im zentralen Queensland.
Das hieß für uns:

 Lebensmittel einkaufen, Benzinkanister wieder auffüllen, ein Abschleppseil, Motoröl und eine Telefonkarte zu besorgen und Rudi waschen, bevor es wieder ins Outback ging. 






Bis auf das Abschleppseil und der Telefonkarte haben wir auch alles bekommen...


... aber dafür hat Rudi eine ganz besondere australische Wäsche bekommen





Dann ging es zur Grenze zum Northern Territory.




Nach ca. 200 km verließen wir nach 5,5 Monaten Queensland und fanden uns im Outback in Northern Territory wieder.
Hier verschiebt sich die Zeit um eine halbe Stunde.






In Barkley, das zu klein für ein Ort ist, da es nur eine Polizeistation und ein Wohnhaus besitzt schliefen wir und für die heutige Nacht soagr ziemlich sicher. Dank des Polizeilichtes konnten wir heute sogar etwas länger als üblich draußen sitzen.







Am Morgen trafen wir durch Zufall wieder auf die deutsche Familie, die wir vor ein paar Tagen kennen gelernt haben. Nach einem kleinen Schwätzchen ging es weiter nach Tennent Creek.




Das Backpacker Auto musste zurück gelassen werden.



Pause am Roadhouse.



Tennent Creek mit 3000 Einwohnern ist die einsitzigste Stadt zwischen Katherine ( 680km nördlich) und Alice Springs (511km südlich) und Dienstleistungszentrum für eine Region etwa von der größe Großbritanniens mit Rinderfarmen und Aborigine-Gemeinden.

Einer Legende zur Folge wurde T.C. auf Bier gegründet. Es heißt die Siedlung wurde entstanden, als sich die Fahrer eines kaputt gegangenen Bierlasters in den 1930-Jahren hier niederließen um die Ladung zu "löschen".
Fast die Hälfte der Einwohner haben indigene Wurzeln (Aborigine). Wenn die Stadt in den Nachrichten auftaucht, dann meist aus negativen Gründen-im Zusammenhang mit Alkoholismus und Gewalt. Deswegen beschlossen wir heute lieber auf einen Campingplatz zu übernachten.
An dem Informationsbüro, welches kostenfreies Internet zu Verfügung stellte, beschlossen wir uns endlich einen neuen Startermotor bei Ebay zu bestellen, damit das tägliche Klopfen auf den Anlasser ein Ende hatte. Da wir in ca. 14 Tagen wieder hier vorbei kommen werden, war das auch unsere einsitzigste Möglichkeit diesen dort hinschicken zulassen, ohne viel Zeit zu verlieren.
Abends auf dem Campingplatz lernten wir zwei deutsche KFZ Mechaniker kennen, die uns nochmal darin bestätigten, dass es höchstwahrscheinlich der Anlasser sein wird. Wir unterhielten uns noch bis spät in die Nacht bevor es am nächsten Morgen von T.C. zu den Devil's Marbels ging.


 Dafür ging es 110 km auf dem Stuart Highway Richtung Alice Springs. 






Diese offizielle heilige Stätte ist von großer kultureller Bedeutung. Es heißt, die Felsen seien die Eier der Regenbogenschlange.
Wissenschaftlern zufolge sind die Marbels die rundgeschliffenen Überreste einer im Laufe der Jahrmillionen erodierten Lavaschicht.

























Weiter ging es auf dem Stuart Highway nach Wauchope, einem Roadhaus, wo sich Rudi unbedingt mit den rostigen Autos fotografieren lassen wollte.





Nur 17 km weiter wartete die Wycliffe Well Tankstelle auf uns, dessen Benzin man zwar nicht bezahlen konnte, aber man kann dort nach Ufos ausschau halten und Hulk "Guten Tag" sagen.



























An der Red Center Farm genossen wir auf einer Mango Farm mitten im Outback ein Mangoeis Sorbet bevor es weiter Richtung Alice Springs ging.





Einen kurzen Stop legten wir noch in Aileron ein.
Dort tront der nackte Charlie Quartpot, der 12 m hohe Anmatjere- Mann mit seiner Familie.



Rudi und seine Schattenspiele



Mit Anbrechen der Dunkelheit erreichten wir nach 511 km Alice Springs.


Der erste Eindruck von Alice Springs war sehr modern und sauber, aber bei einem Stop an einem kleinen Lebensmittelgeschäft mit einem angrenzendem Alkoholladen änderte sich unsere Meinung kurz.
Da es inzwischen dunkel war, war es doch ein bisschen unheimlich zwischen den herumlungernden Aboriginals zu parken. Ralf musste im Auto warten, weil wir das Risiko nicht eingehen wollte Rudi in dieser Umgebung an klopfen zu müssen. Das Geschäft wurde überwacht von einem Polizisten und schon fühlte ich mich etwas sicherer. Die Kassierin im Bottleshop zeigte sich sehr erfreut mich zu sehen .Nachdem die Flasche Wein gekauft war, ging es wieder hinaus, vorbei an einer dunklen herumlungernden Aboriginals -Gruppe. Ralf wartete schon mit quitschenden Rädern, nur schnell wieder raus aus der dunklen Ecke.
Heute schliefen hinter einem Hotel, welches ein Stellplatz für Camper zur Verfügung stellte.


Nach einer für unsere Verhältnisse kalte Nacht hieß es aufstehen, warm duschen, damit unsere Hände wieder Normaltemperatur erreichten und los ging es zu den MacDonnell Ranges.




Die MacDonnells Ranges erstrecken sich 400 km quer durch die Wüste. Die spektakulären, herrlichen Schluchten erreichten wir schon nach 60 km.




Durch ihrer betörenden Schönheit und ihrer Vielzahl von Pflanzen und Tieren nahm auch Rudi die strapatzen gerne auf sich.
Das erste Ziel auf den Weg durch die Ranges war die Ellery Creek Hole, 91 km von Alice.











Danach ging es weiter zu den Ochre Pits, die ein trockenes Flussbett saeumenund einst eine Farbquellen für die Aborigines waren. Die verschiedenen Ocker-hauptsächlich Gelb, Weiss und Rotbraun-sind verwitterte Kalksteine, denen Eisenoxid die jeweilige Färbung verleiht.










Danch ging es zur Ormistin Gorge, die beeindruckenste Schlucht in des West MacDonnell Ranges.



Hier durfte Rudi eine Pause einlegen, den wir entschieden uns für eine Wanderung.
Zuerst ging es zum Ghost Gum Lookout von wo aus wir einen herrlichen Blick auf die Schlucht hatten.



































Anschließend wanderten wir durch die Schlucht und zurück zu Rudi, der schon auf uns wartete, denn unsere Tour ging weiter zum Tylers Pass.


Wild-Esel




Tylers-Pass.

Vom Tylers-Pass sahen wir einen dramatisches Panorama auf den Tnorala, der das Ergebnis eines erschütternden Kometeneinschlag ist. 

Der Tylers-Pass.

Von dort aus traten wir den 250 km langen Rückweg an.






An den Glen Helen George legten wir bei einem Aussichtspunkt noch mal eine kurze Pause ein um auf den Mt. Sonder zu blicken, bevor es wieder nach Alice Springs ging.





Am nächsten Morgen gingen wir bei Coles einkaufen, denn in den nächsten Tagen erwartet uns wieder die Abgeschiedenheit des Outbacks, ehe wir einen kleinen Stadtspaziergang machten. Dabei fielen uns immer wieder die herumlungernden Aborgines auf, die düster herein blickten und das Stadtbild von Alice säumten.
 Das Leben von den Aborigins in den Städten wird oft von Drogen-Alkoholmissbrauch und großen sozialen Problemen beherrscht, das auch der Grund dafür ist, dass alle Alkoholläden erst um 14 Uhr öffnen dürfen und das nur in Begleitung eines Polizisten und auch dann wird den Aborignis kein Alkohol verkauft. Das wiederum war der Grund für uns heute bis 14 Uhr in Alice zubleiben, denn wir wollten uns noch eine Flasche Wein mitnehmen. Auch wir lungerten bis 14 Uhr am Liquorland herrum, bis dieser endlich die Pforten öffnete. Zum Glück waren wir nicht die ein zigsten, den kurz vor 14 Uhr bildete sich eine große Schlange von Australiern und Touristen die, alle etwas peinlich berührt den Laden betraten. 

Uns trennen nur wenige Kilometer von Zuhause.




Nachdem wir unseren Wein hatten ging es für uns heute nur noch ein kleines Stück weiter nach Mt. Pohill. Dort schliefen wir zusammen mit noch drei weiteren sehr netten australischen Campern am Wegesrand. 



Bei einem sehr leckeren Fisch genossen wir den wunderschönen Sonnenuntergang und den anschließenden atemberaubenden Sternenhimmel, ehe wir uns in unsere Bettdecken kuschelten, wir befürchteten eine bitterkalte Nacht. 



 Und wir hatten Recht behalten, nach einer eiskalten Nacht und einem noch kälteren Morgen standen wir bibbernd auf und brauchten erstmal zwei heiße Tassen Tee, ehe wir unsere Hände wieder spürten. 


Der Camper neben uns informierte uns, dass es heute bei Sonnenaufgang 2 Grad waren. Selbst das Spiegelei in der Pfanne wollte heut nicht heiß werden. 
Wir taten das nötigste zusammen, starteten Rudi, der heut auch seine Zeit zum warm werden brauchte und fuhren erstmal weiter Richtung Ayers Rock ( Uluru).


Gegen Mittag wurde es dann wieder so heiß (über 30 Grad), dass wir wieder unsere FlipFlops und Sonnencreme heraus holen konnten und den Blick auf den Mt. Conner genießen konnten. 
Der übrings der meist falsch fotografierte Berg der Welt ist, weil er oft mit dem bekannten Uluru verwechselt wird. 



Anschließend ging es weiter nach Curtin Springs, wo es einen kostenlosen Campingplatz am Roadhouse gab. 


Dort genossen wir die heiße wohltuhende Sonne, bevor es morgen zum 130 km entfernten Ayers Rock geht. 






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