Nullabor Plain und der größte Golfplatz der Welt

23.08-29.08.2015
Esperance thront an der hübschen Bay of Isles, einer Meereslandschaft mit aquamarineblauen Wasser und schneeweißen Stränden. Auf dem Weg entlang der Küste gen Osten ist dies die letzte größere Stadt vor der Nullarbor Plain. 
Nachdem wir am Strand gefrühstückt hatten, wurde es windig und .... wie sollte es auch anders sein fing es wieder an zu regnen. Langsam hatten wir die Nase voll von so viel Regen und wir fuhren weiter Richtung Norseman. 
Nach etwa 210 km erreichten wir Norseman. 
In Norseman teilt sich die Straße: 
Gen Süden gehts nach Esperance, gen Norden nach Kalgoorlie, gen Westen nach Hyden und Wave Rock oder nach osten über Nullarbor. 


Nach einer Erfrischung an der Caltex Tankstelle wählten wir den Weg Richtung Norden nach Kalgoorlie, denn da sollte unser Golfabenteuer starten. 
Der längste Golfplatz der Welt wartete auf uns. 
Der Nullarbor Links erstreckt sich ab Kalgoorlie 1362 km lang in südliche Richtung nach Norseman über die einsame Nullarbor Plain nach Ceduna. 

Wir kamen erwartungsgemäß spät in Kalgoorlie an und die Stadt bot einem eine 24 h kostenlose stopping Bay Mitten in der Stadt an, allerdings nur für große Einfamilientrailer, aber das sollten wir erst am nächsten Tag vom Ranger erfahren.


Kurz nachdem Aufstehen empfing uns der Ranger und machte uns mit einer Verwarnung klar, dass wir hier nicht stehen durften, trotz aufgebauter Toilette. Da wir mit dem Ranger nicht rum diskutieren wollten und somit evtl. doch noch eine Strafe einzufangen, hielten wir unseren Mund sagten freundlich "Thank you and Good Bye".


Kalgoorlie gilt als eine Erfolgsgeschichte des Outbacks. Die wohlhabende Stadt schmücken gut erhaltende historische Gebäude und es gibt Straßen die so breit sind, das Kamelkarawanen auf ihnen wenden können. Die beständigste der westaustralischen Goldstätte ist noch heute das Zentrum des Bergbaus in diesem Teil von Westaustralien.


 Nach unserem Vorratseinkauf, wir bereiteten uns auf unseren letzten großen Roadtrip fürs Outback vor, kauften wir im Visitorcenter zwei Score Cards für den Nullabor Golfplatz. 


Noch in Kalgoorlie machten wir unsere ersten zwei Abschläge, bevor es ins 60 km entfernte Kambalda zum Lake Lefroy und somit zum dritten Abschlag ging.



















Anschließend machten wir am Lookout in Kambalda eine verspätete Lunchtime, bevor es zurück nach Norseman ging. 


In Norseman spielten wir am nächsten Morgen unsere nächsten zwei Löcher bevor es auf die Nullarbor Plain ( Eyre Highway) ging.









 Ob von London nach Moskau oder von Perth nach Adelaide-kilometermäßig ist das kein großer Unterschied. 
Der 2700 km lange Eyre Highway führt durch den südlichen Zipfel der Nullarbor Plain und verläuft paralell zur Trans- Australia-Railway im Norden. 









John Eyre war der erste Europäer, der die knüppelharte Strecke 1841 bewältigte. 
1912 folgte ihm das erste Auto. 
Bis 1941 befuhr täglich eine Handvoll Fahrzeuge die provisorische Straße, 1962 bewältigte der erste Radfahrer die Strecke. 
Heute verläuft sie nahe der Küste und endet in der Region Nullarbor an den Klippen der Great Australian Bight. 
Die Durchquerung der Nullarbor Wüste gehört zu den typischen australischen Roadtrips. 


Hier ist der Weg mit seinen weitläufigen Himmel und dem weiten Horizont das Ziel. 
Heute spielten wir noch weiteren 2 Löcher ( Fraser Range Stadion und am Balladonia Roadhouse)... 



....bevor wir die Ninety Mile Straight frequentierten, eine der längsten geraden Strecken der Welt (146, 7 km geradeaus). 




Am Mittwoch spielten wir insgesamt 6 Löcher ( Caiguna Roadhouse,  Cocklebiddy Roadhouse, Madura Roadhouse, Mundrabilla Roadhouse, in Eucla und an der Border Villiage ( an der WA/SA Grenze).






 In Caiguna verschiebt sich die Zeit auf 45 Minuten vor, auf Zentralwestaustralische Zeit. 


Kurz vor der Grenze zu South Australia liegt Eucla, zwischen eindrucksvollen Sanddünen und unberührten Stränden. Südlich der Stadt liegen die fazinierenden Ruinen der alten Telegraphenstation (1877) die allmählich in den Sanddünen versinken. 







Grenze Westaustralien/Südaustralien (WA/SA)


Dann überquerten wir die Grenze von Westaustralien nach Südaustralien, und wieder verschob sich die Zeit um 45 Minuten, jetzt sind wir Deutschland wieder 1,5 Stunden entfernter. 








Am Abend fuhren wir noch weitere 180 km in die Nähe des Nullarbor Roadhouse, wo morgen der nächste Abschlag auf uns wartet.





Am nächsten Morgen erwachten wir im puren Sonnenschein und strahlend blauen Himmel. 
Ab heute wird das Wetter wieder jeden Tag etwas wärmer. 





Der nächste Abschlag am Morgen landete in einer Wambatshöhle die sich mitten auf dem Golfplatz befand. 




Der Dingozaun oder Hundezaun ist ein Zaun in Australien, der die Schafweiden im Süden des Kontinents vor Raubtieren, hauptsächlich Dingos, aber auch Füchsen, schützen soll. Er besteht aus Maschendraht, und ist mit einer Länge von 5412 km auf den Gebieten der Bundesstaaten South Australia, New South Wales und Queensland der längste ununterbrochene Zaun und das längste Bauwerk der Welt..


Der nächste Abschlag erfolgte am Nundroo Roadhouse, bevor wir einen kleinen Abstecher zur Fowlers Bay, 22 km fernab der Piste machten. Dort gönnten wir uns bei strahlendem Sonnenschein einen Pie und eine Feta Sausage Roll am Strand. 


Auf dem Rückweg zum Highway sahen wir zwei Wombats vor ihren Höhlen, jedoch waren die beiden schneller wieder in ihrer Höhle, als wir den Fotoapparat betätigen konnten. 
Wombats sind seit Townsville Maries Lieblingstiere, aber dadurch das sie 23 Stunden am Tag schlafen nur selten in der freien Natur zu sehen. 

Wombats-Höhle


Allerdings sahen wir wenig später einen leider tot gefahrenenWomabts am Straßenrand liegen. 


In Perong fand für heute unser letzter Abschlag statt. 





Am nächsten Morgen endete in Ceduna nach zwei letzten Abschlägen unsere erste Golferfahrung auf dem größten Golfplatz der Welt und nach 1298 km unser letzter großer Roadtrip durchs Outback. 

Danke Rudi, dass du uns auf unseren Roadtrips durchs Outback nie im Stich gelassen habt, obwohl wir manchmal mehr Glück als Verstand hatten! 



In Ceduna holten wir uns unser Golfzertifikat ab, ehe es 500 km auf dem Flinders Highway weiter Richtung Port Lincoln ging. 



 Auf dem Weg dorthin guckten wir uns Streaky Bay,....








die Murphys Haystacks,... 







die Woolshed Cave, das winzige Fischernest Elliston ( Lookout) und den Lookout Leo Cumming Monuoment,.... 




....ehe wir am späten Abend in Port Lincoln bei Domino Pizza eintrafen.


Der Samstag starte früh, weil wir uns wieder mal nicht sicher waren ob wir dort offiziell stehen durften. 


Dafür gab es ein Kaffee und ein leckeres Frühstück von Coles am Strand. 


Das wohlhabene Port Lincoln säumt die breite Boston Bay am südlichen Ende der Eyre Peninsula.

 Die "Welthauptstadt des Thunfisches" hat einen grassbewachsenen Uferbereich, der als belebte Promenade dient. 
Ohne den hier herrschenden Süßwassermangel wäre Port Lincoln wohl die Hauptstadt von South Australia geworden. 
Aber wir waren aus einem anderen Grund hier: 
Käfigtauchen mit dem Great White Shark. 
Weltweit gibt es nur zwei Spots die, dies anbieten: Port Lincoln und Südafrika. 
Die wilde, fotogene Westseite der Eyre Peninsula ist eine bedeutende Kinderstube für Glattwale, australische Seelöwen und große weiße Haie
 --> hier wurden auch die gruseligsten Szenen des Films " Der weiße Hai" gedreht. 

Gleich nach dem Frühstück machten wir uns auf zum Visitorcenter um uns eine Tour für morgen zu buchen. Aber dort erlebten wir ein Enttäuschung,  die nette Mitarbeiterin sagte uns, dass die Tourenanbieter seit 3 Wochen keine weißen Hai mehr gesichtet haben. Grund sei evtl., dass vor 3 Wochen ein Killerwal einen weißen Hai getötet hat, deswegen sind alle anderen weißen Haie weg und keiner weiß wann sie wieder kommen werden. Man könne zwar eine Tour buchen, aber keiner gibt eine Garantie dafür ab. 
Wir trösteten uns mit Fish`n Chips und beschlossen erstmal weiter Richtung Adelaide zufahren und geben dem weißen Hai in ein paar Tagen nochmal eine Chance. Sollten nach dem Besuch der Flinders Range die weißen  Haie wieder zurück gekehrt sein, würden wir nochmal nach Port Lincoln zurück fahren.  




Thunfisch-Fang



Für heute ging unsere Fahrt erstmal weiter nach Whyalla.


Sand-Surfen








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