Broome

19.07-26.07.2015


Der nächste Tag gestaltete sich ähnlich: 
Abhängen in der Hängematte....
 ...und schon jetzt wussten wir, dass Broome zu schön ist, um Morgen weiter zu fahren. 



















Das älteste Kino Australiens





Also verlängerten wir am nächsten Tag unseren Campingplatz und fuhren zum Cable Beach, welcher wunderschön war. 
Dort kamen wir auch schon bald auf den Geschmack des Surfens, die Wellen waren perfekt für Anfänger. 
















Am Tag danach verließen wir unseren Campingplatz und fuhren wieder zum Cable Beach. Die nächsten Tage schliefen wir etwas außerhalb auf einem inoffiziellen Stellplatz, der zwar alles andere als schön war, aber er war kostenlos und dafür gab es jeden Morgen ein leckeres Frühstück am Beach. 



Wie ein künstliches Juwel in einer Krone aus natürlicher Schönheit grenzt Broome an einen schmalen Streifen roten Sandes am äußersten Westrand von Kimberly, dort wo das ürsprüngliche Dampier Peninsula ansetzt.
Umgeben von aquamarinblauen Indischen Ozean, von Mangroven und dem Watt der Roebuck Bay liegt Broome gut 2000 km von der nächsten Hauptstadt entfernt.






Durch einen großen Zufall trafen wir auf dem Parkplatz die Automechaniker Nico und Max, die wir in Tennant Creek kennen gelernt haben wieder. 
Die Widersensffeude war groß und schon bald beschlossen wir gemeinsam ein Trip in die Kimberlys zu starten.
Aber erst nachdem wir noch zwei weitere Tage am Cable Beach verbrachten. Langsam mussten wir aufpassen in Broome nicht zu versacken...





Zunächst überlegten wir uns mit den Jungs  einen 4x4 Wagen zu mieten, um bis an die äußerste Spitze zum Cape Leveque fahren zu können.
Aber dieses Vorhaben schied schon ziemlich bald auf, nachdem der Autovermieter Nico mitteilte, dass uns der Spaß für zwei Tage $ 1000 kosten würde.
















Privatdinner am Townbeach

So entschieden wir uns mit unseren eigenen Autos zu mindestens bis zum James Price Point zu fahren. 
Kurz vor Abfahrt am Freitag  gingen wir vorbildlich zum Informationscenter und fragten nach ob die Strecke mit unseren Autos zu bewerkstelligen war. 
Der Mitarbeiter war sich nicht ganz sicher, aber auf unser drängen hin gab er schließlich nach und beantwortete unsere Frage mit einem zögerlichen "Yyyeess". 

Das war das Startsignal für uns! 



Die Off- Road- Strecke war zunächst gar nicht so schlecht, aber so mehr wir zum Ziel kamen, desto schlimmer wurde es, da der Sand auf der Straße immer mehr wurde, ging nur noch eins: Augen zu und Vollgas.













Irgendwann standen wir auf der Klippe eines Bush Camps, umgeben von einsamen Stränden und wilder Natur. 


Die Jungs, inkl. Ralf wollten natürlich noch weiter hinaus, anstatt froh zu sein bis hierher heil durch gekommen zu sein.
Sie entschieden sich mit einem Auto vor zufahren um zu gucken ob es sich lohnen würde, kamen aber nur 20 Meter bis sie im Sand stecken blieben.
 Tja, nun war guter Rat teuer, wir versuchten es zunächst mit schieben, was die Sache nur noch schlimmer machte... 


....gefolgt von unserer Wäscheschnurr (...ha,ha,ha...), anschließend mit der Wäscheschnurr von den Jungs ( ha,ha,ha...).
Zum Schluß ging Nico los und versuchte Hilfe zuholen, was ihm auch glücklicherweise gelang, denn nicht allzu weit versteckt stand ein voll ausgestatteter australischer Camper.
Der bei unserem Anblick natürlich ordentlich lachen musste, aber nicht sonderlich erfreut darüber war. 


Die Strecke ja eigentlich nur für 4x4 Geländewagen frei gegeben,  zudem traf er auf 4 Backpacker die alles was sie zur Pannenbehebung betragen konnten, aus eine gelben Wäscheschnurr und Bier bestand.


Nachdem der Australier das Auto von den Jungs ohne weitere Probleme raus gezogen hatte, stellten wir uns auf unsere Klippe und bauten unser Camp auf. 





Dabei konnten wir im Ozean Wale beobachten.
Um diese Jahreszeit gibt es an der Westküste ca. 35 000 Buckelwale, die in den warmen Gewässer ihre Jungen aufziehen bevor sie im Oktober wieder in die Antarktis zurück kehren.


Nachdem wir Feuerholz für den Abend zusammen gesucht hatten, ging es zu zum Strand.
Am Abend machten wir Knüppelteig und saßen bei einem Lagerfeuer, Bier, Knüppelteig und bei einem der weltbesten Sternenhimmel am indischen Ozean bis spät in die Nacht und lauschten dem Wellen.


Nach einem gemütlichen Frühstück und der dazugehörigen Walbeobachtung versuchten wir mit einer Schnur, einen Hacken und den Resten des Knüppelteigs vom Vorabend Fische zu fangen. Das das nicht funktionierte brauchen wir wohl nicht zu erwähnen. 











Ralf sah aus der Ferne ein bisschen aus wie Robinson Crusoe... 
















Lagerfeuer am Strand mit integriertem Ofen für das Brot.





















Am Abend gab es diesmal salzigen Knüppelteig, den wir anschließend als Hot Dog umbauten..



Am nächsten Tag fuhren wir wieder zurück nach Broome. 
Wir fuhren zum letzten Mal zum Cable Beach, den nach 10 Tagen Broome ( eigentlich wollten wir max. nur 3 Tage bleiben) geht unser Weg durch Australien Morgen weiter. 
Wir genossen bei Fish'n Chips den Sonnenuntergang und trafen nochmal auf die Jungs, ehe wir eine gemeinsame Abschlussrunde in Form von Bier und Wein machten, den auch unsere Wege trennten sich morgen!


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