Unterwegs zum Top End of Australia!

03.07.-07.07.2015

Das Gefühl am Morgen in Rudi zu steigen und einfach nur den Schlüssel rum zudrehen bringt uns in den nächsten Tagen wahrscheinlich immer wieder ein lächeln auf die Lippen.

Und nun waren wir nach 6 Tagen wieder zurück auf der Straße,
unterwegs zum top End of Australia!




Heute fuhren wir 585 km bis kurz vor Mataranka und hielten unterwegs in der Geisterstadt New Castle Waters an 


Die Geisterstadt New Castle Waters.





....und am Pub Daly Waters an. 
Von dem Pub haben uns schon viele Traveller berichtet, also mussten wir ihm natürlich ein Besuch abstatten. 
Daly Waters, das in den Anfangsjahre der Luftfahrt eine wichtige Rolle spielte. 
Hier landete Amy Johnson 1930 nach ihrem epischen Flug von England nach Australien. 


Die mit Visitenkarten, BHs, Geldscheinen und allem möglichen Krimskrams von Travellern dekorierte Kneipe soll die älteste im Territory sein ( seit 1893 hat sie eine Schanklizenz) und ist zu einer Legende auf dem Track geworden. 





40 km vor Mataranka schliefen wir am Straßenrand, die Toiletten dort erinnerten uns etwas an Asien zurück. :)


Am nächsten Morgen fuhren wir zusammen mit zwei deutschen Travellern nach Mataranka in die warmen Thermalquellen. 
Die Thermalquellen erstrecken sich inmitten von Palmen und tropischer Vegetation, welches für uns unglaublich erschien, wenn man bedenkt das wir die letzten Tage nur vom Outbacksand umgeben waren. 
Aber das ist Australien,  wenn es ein Land gibt, welches Gegensätze anzieht, dann ist es wohl Australien:
Vor zwei Tagen haben wir nachts geforen, haben den Staub der Straßen eingeatmet und uns in unsere Schlafsäcke gekuschelt, jetzt saßen wir schwitzend in warmen Thermalquellen in mitten von tropischen Palmen. 









Einer der größten Termitenhaufen



Klar, das ein Saltie in Mitten des Thermalbades nicht fehlen darf...:)




In Mataranka wurde der bekannte Film:
"Die kleine schwarze Prinzessin aus dem Never, Never"gedreht.




Am Nachmittag fuhren wir nach Katherine und erledigten einen kleinen Einkauf bei Wollworth, bevor wir uns kopfschüttelnd über die Aborigines Gedanken machten und nicht wussten was wir von ihnen halten sollten. Diesmal standen 4 Polizisten im Bottleshop und kontrollierten die Ausweise, jeder durfte am Tag nur zwei Flaschen Wein kaufen und um die Verkäufer und Polizisten nicht auszutricksen wurden die Ausweise eingescannt. 

Wir schliefen heute in einem freien Busch Camp, wo wir nachts die Dingos heulen hören konnten.



Am nächsten Tag standen die Edith Falls ( Leliyn) auf dem Plan.


 Der Leliyn Trail stieg an bis zur Steilstufe und führt an Grevilleen (Silbereichen) und Spinifix, sowie an malerischen Aussichtspunkten vorbei.





Am Upper Pool gingen wir baden, welche sicher vor Krokodilen sein sollte. Wir fragten uns nur kurz, wozu man dann eigentlich eine Crocodil Management Zone benötigt?! :)























Pies-Pause


Anschließend ging es weiter zum Kakadu Nationalpark.
Der Nationalpark ist fast 20 000 km2 groß und beheimaten ein spektakuläres Ökosystem und eine Konzentration von uralter Felskunst.


 Nach kurzer Zeit folgten wir der Abzweigung zum Wasserfall Gunlom.
Für die 37 km off -Road -Strecke brauchten wir 2 Stunden ehe wir am Campingplatz und gleichzeitig am Ziel ankamen.



Der war wohl etwas schnell unterwegs.

















Wildpferde


Am nächsten Morgen ging es auf dem Waterfall- Walk.





Es ging steile 1 km hinauf zu einem grandiosen Ausblick und einem Naturpool, welchen wir auch dringend zur Abkühlung brauchten.



Der Blick und der Pool entschädigten den harten Anreiseweg...















Nachdem wir wieder unten waren ging es 37 km und 2 langsame Stunden zurück zum Kakadu Highway, bevor wir zum Yellow Waters einbogen.



Im Kakadu Nationalpark wimmelt von Krokodilen und überall hängen Warnschilder. 
Erste Regel in Australien und im Kakadu Nationalpark:
 Gehe davon aus, das in jedem Wasserbecken und in jeden kleinem Wasserloch Krokodile lauern. 

Der einzig sichere Pool, ist der künstlich angelegte Pool in Jabiru... 
Gut, dass wir das erst später gelesen haben..... :) 



Heute kamen wir schon zeitig an unserem Schlafplatz in Mardugal an. 
Uns sollte eine mückenreiche Nacht bevor stehen... 
Am nächsten Morgen erwachten wir zerstochen von Mücken. Irgendwann in der Nacht haben wir den Kampf gegen die Mücken aufgegeben. Gleich nachdem aufstehen aktivierten wir unser Moskitonetz aus Vietnam für die nächste Nacht. 

Vorsicht: 
Freilaufende Wasserbüffel

Heute ging es zur Nourlangie.


Am Nawurlandja Lookout hatten wir einen großartigen Ausblick auf die Felslandschaft von Nourlangie. 








Anschließend ging es zum Nourlangie Rock, wo wir die Felsenmalerei der Aborigines bewunderten, die zum Teil bereits 20 000 Jahre alt waren. 





















Ihr seht mich gar nicht...



Bevor es Richtung Jabiur ging statten wir dem Informationsbüro des Parkes noch ein Besuch ab und konnte so noch etwas über den Park lernen.




Das ist, bzw. war Kris ein 6 meterlanger Salzwasserkrokodil, dem die Trockenzeit zum Verhängnis wurde.



Geigenzähler





In Jabiru, 
dem Hauptversorgungszentrum des Parkes, welches nur wegen der benachbarten Ranger Uranium Mine existiert gab es ein Pies vom dort ansässigen Supermarkt bevor es weiter nach Ubirr ging. 


Auf den knapp 60 km von Jabiru nach Ubirr fetzte uns der hintere Reifen weg, mit einem unglaublich lauten Knall schilderten wir langsam an den Straßenrand. 




Uns blieb in Australien auch nix erspart. 
Aber wie heißt es so schön: 
Wer in Australien keine Reifenpanne hatte, war nicht in Australien!

Die Spur ist noch leicht zu sehen.



Wir hatten zum Glück einen Ersatzreifen dabei und kurze Zeit später ging die Fahrt weiter. 
Nun kam auf unsere To-Do- Liste für Darwin: 
Ein neuen Ersatzreifen besorgen.



Die Felsformation Ubirr befindet sich am Rande der Nadab Floodplain im Arnhemland im Kakadu Nationalpark. 
An den Felsen befinden sich bedeutende Aboriginal-Felszeichnungen.
Die meisten der Gemälde stammen aus der Süßwasserperiode und sind größtenteils im Röntgenstil gemalt. 
Hier werden Nahrungsressourcen der Aborigines dargestellt, zum Beispiel Barramundi, Wels,Saratoga, Waran, Schlangenhalsschildkröten und Wallabys. Beuteltiere sind die häufigsten Motive in der Kunst der Aborigines. Eine zweite Periode, die hier zu sehen ist, bezeichnet man als den Kontaktstil. Die Figuren entstanden unter anderem in der Büffeljadgzeit um die Jahrhundertwende und stellen Jagdszenen dar und Begegnungen mit „Weißen Jägern“. 
Mehrere Meter über dem Boden befindet sich eine Zeichnung eines Beutelwolfes, einer heute als ausgestorben geltenden Art welche das größte fleischfressende Beuteltier der Neuzeit war.


Der Jäger





Barramundi


Die Felskunst ist mehr als 8000 Jahre alt.









Am Nardab Lookout hatten wir einen grandiosen Blick auf die Überflutungsebene















Am Abend machten wir ins auf den Weg zum Bark Roadhouse, der bereits außerhalb des Kakadu Nationalparks liegt. 
Bevor wir die Fahrt antraten mussten wir nochmal zurück nach Jabiru unseren Ersatzreifen mit ausreichend Luft befüllen. 



Im Dunkeln und ohne ein Wildunfall kamen wir heil am Roadhouse an.



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