Vom Wilsons Prom. Nationalpark bis zu den Blue Mountains

14.09.- 20.09.



Am Morgen erwachten wir bei 28 Grad und wurden endlich wieder von der Sonne geweckt. 
Auf ging es Richtung Wilsons Promontary Nationalpark ( "Prom"). 


In Yanakie, etwa 10 km vor dem Nationalpark checkten wir auf einem Campingplatz, mit direkter Strandlage ein und genossen ein Sonnenbad nach dem anderen.








Am nächsten Morgen nahmen wir nach Ralfs Spezial- Frühstück die letzten Kilometer zum Wilsons Promontory Nationalpark ( "The Prom") auf uns. 



Das Buschland und die Küstenlandschaft schienen beinahe nicht von dieser Welt. 
















Nicht umsonst gehört dieser Park zu den beliebtesten Küstenparks Australiens. 





The Prom ist ein wichtiges Gebiet für das Volk der Kurnai bzw. Boonwurrung. 










Der Nationalpark ist der südlichste Zipfel des australischen Festlandes und bildete einst eine Landbrücke, die es ermöglichte, Tasmanien zu Fuß zu erreichen. 
Obwohl uns der Gedanke etwas seltsam vorkam, da die Fähre eine Zeit von 12 Stunden vorgibt. Konnte man das damals wirklich laufen, bzw. wie sollte die Brücke überhaupt erbaut werden--> quer über den Ozean?!...
Wir gingen der Frage nicht weiter auf den Grund, sondern guckten uns lieber die wundervollen Strände an. 












Am späten Nachmittag fuhren wir nach Forster, ein typisch kleines gemütliches australisches Städtchen, wo wir einen herrlichen Eiskaffee in der Sonne tranken..., 



....bevor es nach Kalimna, ebenfalls ein kleines Nest ging, wo wir an einem Steg schlafen konnten. Dabei beobachteten wir stundenlang die Pelikane, die versuchten bei einem Lichtstrahl im Wasser Fische zu fangen. 
Schon lange sind uns die Pelikane mit ihrem drolligen Blick aufgefallen. Nun gehören sie neben Wombats, Koalas, Walen und Kängurus auch noch zu unseren Lieblingstieren. 




Am Morgen ging die Fahrt weiter zum Lake Entrance.


Lake Entrance ist von malerischer Schönheit. Der flache Wasserlauf des Cunnunghame Arm trennt den Ort und die Fischerboote von der tosenden Brandung am Meeresstrand und der Bass Strait. 


Da das Wetter leider nicht mitspielte, frühstückten wir bei "Six Sisters"....

Image

.... und trotzten mit leckerem Baguette und Kaffee dem Wetter.  



Die Umgebung von Lake Entrance bietet herrlich einsame Strände. 



Das Cape Conran Costal bietet eine herrlich wilde Küstenlandschaft und gehört mit seinen abgeschiedenen Sandstreifen zu den schönsten Ecken von Gippsland.



Weiter ging es über Mallacotta, Eden nach Merimbula....







 ....über Berga nach Quaama zum Schlafen. 


Am nächsten Tag erstrahlte der Himmel in Quaama über uns und wir machten uns auf den Weg nach Narooma.




Narooma ist eine Kleinstadt im Südosten des australischen Bundesstaates New South Wales. 
Sie liegt an der Eurobodalla-Küste ca. 340 km südlich von Sydney und ca. 130 km südöstlich von Canberra, am Princes Highway. 
Der Name leitet sich von einem Wort der Aboriginessprache ab, das „klares blaues Wasser“ bedeutet. 


Nachdem Frühstück meldeten wir uns bei einer Whale-watching-Tour an. 





Als erstes ging es auf die Montague Island. 




Montague Island liegt etwa 10 km vor der Küste. 





Seit 1953 steht diese Insel unter Naturschutz und darf nur noch in Begleitung von Rangern betreten werden .

Einst war die Insel für die Aborigines der Gegend eine wichtige Bezugsquelle für Nahrungsmittel.


Um die Bruterfolge dieser Vögel zu erhöhen, bietet man ihnen Brutkästen. 
Das ist nötig, da es auf der Insel keinen Baumbewuchs gibt, der ihnen Schutz vor Raubvögeln bieten würde. 

Große Kolonien von Australischen oder Neuseeländischen Pelzrobben nutzen die Klippen der Insel als Ruheplätze. Australische Eilseeschwalben (Crested Tern), Silbermöwen (Silver Gulls) und alle drei australischen Arten der Sturmtaucher ( Shearwater) kommen zum Brüten auf die Insel.  





Es heißt, Captain Cook habe der Insel ihren Namen gegeben, als er entlang der Küste von New South Wales nach Norden segelte.






Der Ranger erzählte uns etwas über die Geschichte des Leuchttumes und seiner Wärter. 
1878 errichtet, um die küstennahe Schiffsfahrt sicherer zu machen, da die Küstengewässer im 19.Jahrhundert das wichtigste Transportweg für alle Güter waren. Zuerst leuchtete das Leuchtfeuer nur 36 km weit mit einer Leuchtstärke, halb so stark wie das Fernlicht eines heutigen Kraftfahrzeuges. Mehrmals wurde die Leuchtstärke erhöht und 1986 wurde das Leuchtfeuer automatisiert, so dass keine Leuchtturmwärter mehr nötig waren. 
Heutzutage nutzen Biologen und Ranger die Leuchtturmwärter-Häuser.


























Große Kolonien von Australischen oder Neuseeländischen Pelzrobben nutzen die Klippen der Insel als Ruheplätze. 











Nach eine gefühlten Ewigkeit ging es dann endlich zur Walbeobachtung.











Das Bild der Bilder.











Es war schwierig die Wale zu fotografieren. 
Aber das Gefühl den Giganten so nah zu sein war gigantisch und das kann wohl kein Fotoapparat der Welt einfangen.




Am nächsten Tag gab es für Rudi zwei neue Schuhe. 
Unsere Fahrt ging von Narooma Richtung Blue Mountains nach Nungarry.


Auf den Weg in die Blue Mountains....


....was für eine herrliche Aussicht.




Rudi`s neuer Schuh



Die Blue Mountains


Als Region von großer natürlicher Schönheit waren die Blue Mountains ein nahe liegender Kandidat, als die UNESCO um Vorschläge für Welterbestätten in Australien bat. Im Jahr 2000 erhielten sie schließlich diesen bedeutsamen Status.



Der schieferblaue Dunst, dem die Berge ihren Namen verdanken, stammt von dem feinen Ölnebel, den die riesigen Eukalyptusbäume ausscheiden. 
Diese bilden ein dichtes Blätterdach über einer Landschaft aus tiefen, oft unzugänglichen Tälern und klar umrissenen Sandsteinfelsen.


Die Felstürme der "Three Sisters"



Die ätherischen Öle, die die Eukalyptusbäume ausdünsten, begünstigen Waldbrände in den Blue Mountains. Der Eukalyptus selbst profitiert vom Feuer:
Die Bäume treiben schneller aus als andere Pflanzen und können daher frei gewordenen Platz erobern.



Unsere "Camper App" führte uns heute in die tiefen Täler der Blue Mountains. Unsere Nachbarn waren heute das französische Pärrchen Guillaume und Läetitcia. Es wurde eine herrlich lange Nacht am Lagerfeuer. 


Am nächsten Tag wurden wir geweckt von Regentropfen die auf Rudi herab brasselten.




Die Gebirgsläufer beginnen 65 km von Sydney entfernt im Binnenland und steigen schließlich zu einem 1100 m über dem Meeresspiegel  liegenden Sandsteinplateau an, in das die Erosion im Verlauf der Jahrtausende zahlreiche Täler gegraben hat.





Da es heute kalt und regnerisch war, entschlossen wir heute wieder Richtung Küste zufahren.




Von den Blue Mountains ging es weiter nach Gosford, wo wir auf die zutraulichen Pelikane trafen, die ihre Chance witterten, ein Stück Fisch vom Angler zu ergattern.




Diesmal schliefen wir an der Caltex Tankstelle in Newcastle.



Der nächste Tag führte uns weiter nach Port Stephens.


Die Nelson Bay schlenderten wir entlang....










.... bevor wir nach Port Maquarie fuhren.



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