Rollertag in Chiang Mai

Gestern verbrachten wir den Tag mit Ausschlafen, den der Abend mit Oli war lang und wir waren erst gegen 3:30 Uhr im Bett, zudem spürten wir die Auswirkungen des Transfers.  


Gestern Abend beschlossen wir uns einen Roller auszuleihen um Heute eine Tour durch Chiang Mai und die Umgebung zu unternehmen.
So fuhren wir heute morgen als allererstes zur Railway-Station um uns unsere Zugtickt nach Bangkok zu kaufen. 
Wir lösten zwei Fahrkarten für den 16 Oktober 2557, für den Zug Nr. 52 um 17:30 Uhr im Schlafabteil mit Ventilator für 11 Euro pro Person. 
Wir waren glücklich, dass wir die Tickets bekommen haben, denn allzu viele Tickets gab es nicht mehr. 

Die thailändische Zeitrechnung ist unserem Kalender 543 Jahre voraus. So entspricht das gregorianische Jahr 2014 dem thailändischen Jahr 2557. Die Begründung liegt im Glauben. Die Buddhisten verehren Siddhartha Gautama, der im Jahre 544 vor Christus gestorben ist. Siddhartha Gautama lehrte als Buddha den Dharma den Buddhismus und gehört somit zu den Gründern des Buddhismus.

Manche Buddhisten rechnen das Sterbejahr 0 mit deswegen leben machne Regionen 544 Jahre voraus. Thailand und Laos gehören aber zu denen die 543 Jahre glaubensbedingt bevorzugen. Und sowie es immer ist was lange her ist, wurde mittlerweile das Sterbejahr von Siddhartha Gautama gemäß der langen korrigierten Chronologie auf 483 Jahre vor Christus festgesetzt.


Danach fuhren wir eine Runde um Chiang Mai, wo wir im Nordwesten in Richtung Wat Phra That Doi Suthep und Bhubing Palace abbogen. 
15 Km folgten wir die Straße welche von Serpentine gespickt war, hoch zum 1676m Doi Suthep Berg. Wir genossen die Aussicht auf die Stadt und fuhren bis zum Bhubing Palace. Dieser wurde im Jahre 1961 gebaut und dient als königliches Gästehaus für prominente Staatsbesucher aus dem Ausland . Von Januar bis März lebt hier die königliche Familie und die Anlage ist für die Öffentlichkeit geschlossen.






Danach ging es zurück zum Wat Phra That. 
Wenn es um das prägnanteste Wahrzeichen von Chiang Mai geht, gibt es eigentliche nur eine Meinung. Der Wat Phra That Doi Suthep ist das vermutlich bekannteste Bauwerk der Stadt und wird sowohl von Einheimischen, als auch von Besuchern aus dem Ausland, wie uns als das Gesicht der Stadt verstanden. 
Ebenso interessant ist die Legende der Gründung des Wats. Angeblich wurde der Standort des Tempels erkoren, nachdem sich eine vorhandene Reliquie verdoppelte und ein weißer Elefant mitsamt der Buddhastatue auf den Rücken den heutigen Platz des Wats als letzte Ruhestätte aussuchte. 

Als wir uns den 700 Jahre alten Tempel näherten entdeckten wir die Nagatreppe. Diesen Namen besitzt sie aufgrund, der als Verzierung genutzten Schlangenmenschen. 
Auf der Treppe waren kleine Kinder, die sich in traditioneller Tracht gegen 50 Baht für Fotos mit Touristen zur Verfügung stellten. 
Wir nahmen natürlich das Angebot auf Hinsicht der Kinderarbeit nicht an und dokumentierten es heimlich.















Am späten Nachmittag machten wir uns zurück in die Stadt und fuhren durch die kleinen Straßen und Gassen. 
Wir fanden zufällig einen Markt, wo wir auf Entdeckungstour gingen. 
Wir glauben die Bilder sprechen für sich. 




Am Abend drehten wir noch eine Runde durch Chiang Mai und probierten die Straßenküche.


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