Von Chiang Khong nach Chiang Mai

Glücklicherweise hatten wir gestern Abend die Grenze ohne weiteren Problemen, außer den mittlerweile ganz normalen obligatorischen Dollar für die Hosentasche des Zöllners überquert. Auch nach hartnäckigen Nachfragen durch Marie erklärt uns dieser Zöllner weder den Grund noch wollte er uns eine Quittung dafür aushändigen.

In Thailand wurden wir freundlich Empfangen, denn wenn der Zöllner dich herzlich begrüßt und dir zudem dir eine schöne Zeit wünscht, ist das schon etwas ganz besonderes für uns. Auch die Neuregelung des 30 Tages Visums bei Einreise über den Landweg funktionierte problemlos. Wir freuten uns sehr, dass wir 30 Tage in Thailand bleiben dürfen. 
Was in Thailand jedoch endlich ist, ist die Abzocke oder die überteuerten Transportpreise. Zusätzlich bereite uns die neue Währung ein wenig Probleme , den 40 Baht waren ein Euro, und nicht wie zuvor 10.000 KIP oder 28.000 VND. Doch nach Trick 17 bot sich doch noch ein annehmbarer Preis. Mit den 2 Spanierinnen, einem Ägypter und seiner Thailänderin fuhren wir gemeinsam in einem Pick UP von der Grenze nach Chiang Khong. Dort wurden wir, nachdem es mittlerweile dunkel war, in einer Seitengasse abgesetzt und wir suchten uns ein billiges Guesthouse in der Mainstreet. 
Lange mussten wir nicht suchen, 250 Baht für eine Nacht erschien uns nach dem langen Transfer für günstig und wir checkten ein. Ein alter dicker halbnackter Thai zeigte uns unser Zimmer und wir gingen gleich zum 7Eleven um uns für die morgige Fahrt nach Chinag Mai aus zustatten. 
Nach einem halb-rohen Bürger ging es ins Bett, wo schon die nächste Überraschung auf uns wartete: Dutzende tote Fliegen, Ameisen und sonstige unbekannte Lebewesen zierten unser Bett, somit war  mal wieder "Schlafsacktime".


Am Morgen ging es nach einer kurzen Nacht zu Fuß zum örtlichen Busbahnhof. 
Auf dem Weg dorthin deckten wir uns bei unseren Preis- und Leistungssieger 7Eleven mit Ham & Cheese Sandwiches, Würstchen und leckeren Chillisaucen ein. 



Kurz vorm eigentlich Busbahnhof winkte uns ein Busfahrer zu und meinte, dass er der Bus nach Chiang Mai ist, wir aber in Chinag Rai umsteigen müssen. Was wollten wir sagen, er hatte eine Uniform an und verlangte den regulären Preis. Und schon saßen wir für 65 Baht im Localbus. 

Frühstück im Bus.

Nach einer zweistündigen rasanten Fahrt erreichten wir den innerstädtischen Busbahnhof von Chiang Rai.


Wir trafen auf Europäer und fragten wo es die Tickets nach Chiang Mai gibt, sie zeigten uns die Richtung und meinten, dass sie um 14:30 fahren würden. 
Wir schauten uns um und wir waren uns sicher, dass wir direkt weiter fahren, um nicht erst in Dunkelheit im Zielort anzukommen. 
Dieser Gedanke hielt leider nur bis zum Ticketschalter, den da boten sie uns den nächsten verfügbaren Bus um 17:15 an. 
Was sollten wir machen, wir hatten je keine andere Wahl, somit blieben uns gute 6 Stunden Zeit um zu Warten. In einer Backery mit Wifi machten wir es uns es gemütlich.
 Ralf nutzte die Zeit um sich die Haare scheiden und rasieren zulassen für 130 Baht was ca. 3,25 Euro sind. 
Ein kurzes Abendessen bei 7Eleven und endlich ging es los!

Die Busfahrt war rasant. Wenn Reisebusse schneller wie Autos fahren und das bei kurvigen Straßen bleibt einem ab und zu schon mal der Atem stehen. Unglaublich pünktlich, eigentlich sogar 10 Minuten früher als geplant erreichten wir einen ca. 10 Kilometer vom Zentrum entfernten Busbahnhof von Chiang Mai. 


Mit dem Tuk Tuk ging es dann nochmal rasanter in die Stadt. 
Der Tuk Tuk Fahrer heizte durch kleine Gassen, überfuhr rote Ampeln und drängelte sich überall vorbei wo es nur ging. 
Ein Fahrt die man eigentlich als Touristenattraktion verkauften sollte, denn der Auspuff war lauter wie der einer Vollgross ;-).


Es war Sonntag, dieses bestätigte sich bei der Ankunft an der Stadtmauer. Denn der Sonntagsmarkt erschreckt sich durch die Altstadt und 1000 Leute blockierten die Straßen und Wege. Zu Fuß klapperten wir die ersten Unterkünfte ab. Alles über 400 Bahnt, also 10 Euro und damit zu teuer für uns. Es ging weiter und schlussendlich fanden wir Jimmy´s Homestay, wo es Zimmer mit Fan für 250 Baht gab. 
Wir gingen anschließend Thai essen, was uns fast die Kehle zu schnürte, da die Thais unheimlich scharf Essen. In unserem Homestay lernten am Abend noch den Schweitzer Oli und die Britin Dahlia kennen. Gemeinsam erzählten wir lange bis in die Nacht und vernichteten dabei, das eine oder andere Bier. 
So ging ein langer aber aufregender Tag zu Ende und wir waren froh in Chiang Mai angekommen zu sein.  

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