Auf geht`s nach Kombodscha!

Heute hieß es zum letzten mal Good Morning Vietnam!
 Mit dem Boot ging es von Chau Doc über den gemütlichen und schönen Grenzübergang Vinh Xuong nach Kamm Samnor. Dieser liegt nordwestlich von Chau Doc am Mekong. 

Mit einer räuchernden Motorhaube ging es um 6.30 Uhr zum Hafen.





Vorher stand aber noch die Besichtigung einer von 300 Fischfarmen die auf dem Mekong in dieser Region tätig sind an. Kurz nach dem Frühstück starten wir zu dieser und der Geruch von Fisch am frühen Morgen ist nicht für jedermanns Sache.






Nach der Besichtigung ging es mit dem Boot weiter dem Mekong flussaufwärts zu einem kleinen Dorf. 

Sparziergang durch Champa Sarong Village am Mekong.




Moslem Moseque

Viele Kinder winkten uns bei unserem Besuch durch das Dorf zu.
Auf dem Rundgang kamen wir bei einer Frau vorbei die ganz leckeren Kokosreiskuchen verkaufte. Dieser wurde in einer Art "Wok" über dem Feuer gebacken und war sau lecker. 


Danach mussten wir ein wenig am Bootsteg warten bis unser Boot zur Grenze nach Kombodscha kam. In dieser Zeit hatten wir die Möglichkeit den Einheimischen bei einer Übungsstunde zur Rettung gesunkener Boote zu beobachten. Somit verging die Zeit sehr schnell und keine halbe Stunde später saßen wir im Schnellboot nach Kambodscha.

Die letzten Vorbereitung zur Grenzüberschreitung nach Kambodscha.
Wir suchten uns ein Platz am hinteren Ende des Bootes und genossen den Fahrtwind, sowie die tolle Aussicht auf des Flussufer vom Mekong.
Zwischenzeitlich kam immer ein Mann der Besatzung und schaute etwas angespannt auf das ausgestoßene Wasser am Heck des Bootes....


....später öffnete er den Motorraum.Wir hatten gleich das Gefühl, dass etwas nicht stimmen würde. Unter dem Motor stand das Öl und an der Kopfdichtung schien Wasserdampf aufzusteigen.

Schließlich ging unser Boot mitten auf dem Mekong kaputt.

Mit Mühe und Not kamen wir noch ans rettende Ufer.
*Mitten im nirgendwo.* 

Unser Guide blieb ganz ruhig und animierte uns zum Sparziergang. Hinter dem Ufer entdeckten wir ein kleines Dorf und die Einheimischen waren vollkommen überrascht, als da ein kleine Gruppe von weißen Reisenden in ihrem Dorf stand.



Bei dem einzigsten Shop im Dorf ließen wir uns nieder und wir spürten, dass es für die Besitzerin gerade Weihnachten und Geburtstag zu gleich war. Mit einem regionalen Tee und einer frischen Pepsi verging die Zeit. Auf der gegenüberliegende Seite der Straße war gerade der Frisör "to- go" da und die Kinder des Dorfes betrachteten uns voller Neugier. Es sprach sich schnell herum, das wir im Dorf waren. Und so fuhren immer wieder neugierige Blicke auf Fahrrädern an uns vorbei, um uns zusehen.


Nach 45 Minuten hatten wir ein neues Boot. 





 Nach 90 Minuten Fahrt erreichten wir Vinh Xuong.
Dort gaben wir unsere Pässe ab und bezahlten die Visagebühr in Höhe von 25 USD . 
Mit dem Boot ging es dann unter kambodschanischer Flagge nach Kamm Samnor. Dort wurde das Boot entladen und es ging weiter zum Grenzposten.



An der Grenze war unser Gruppe die einzigste, die die Grenze an diesem Tag überquerte.Die Zöllner waren sehr freundlich entspannt und hatten die Ruhe weg. Also warteten wir ebenfalls ganz entspannt bis wir an die Reihe waren und unser Visum für Kambodscha bekamen.
Im Hintergrund ist das Grenzkontrollbüro von Kambodscha zusehen.
Das ist doch mal ein schöner Arbeitsplatz ;-)

Am Gartenzaun stand dann ebenfalls noch ein Zollbeamter der kurz in unser Pässe guckte, bevor er anschließend Feierabend machte.
Mit einem Kleinbus ging es drei Stunden lang durch das Hinterland von Kambodscha, bis wir die Hauptstadt Phnom Penh erreichten.

Wir beschlossen nach langer Diskussion noch am gleichen Abend nach Siem Reap weiter zufahren und buchten bei einem Hostel 2 Tickets für den 23 Uhr Bus. Somit hatten wir einige Stunden Wartezeit, die wir uns im Hostel mit Block schreiben und Abendessen verbrachten.



Ganz erschrocken waren wir darüber, dass unser Schlafbus keine Fenster besaß, zudem waren die Straßen recht schmerzhaft am Rücken. Gegen 22:30 Uhr verließen wir die Hauptstadt und fuhren ins 270 Kilometer entfernte Siem Reap.
Wir sagen mal Gute Nacht und versuchen ein bisschen zu schlafen ;-)

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