Die Tempel von Angkor Teil II

Nach dem Essen schauten wir uns die kleinen 
Tempel Thommanon und Chau Say Thevoda an. 








Gleich danach fuhren wir zu der Mauer, die Angkor Thom umschließt. Die Tore die ins Innere von Angkor Thom führen sind sehr beeindruckend. Sie sind gesäumt von einer monumentalen Darstellung des Aufwühlens des Milchozeans, bei den 54 Dämonen und 54 Götter in einem epischen Strudel kämpfen. Wir fuhren durch das Osttor, welches auch das Siegestor von Angkor Thom ist.



Wir dachten mit Angkor Wat haben bereits das schönste Bauwerk der Tempel von Angkor gesehen, doch da hatten wir uns getäuscht. Auf einer Fläche von 10 Km² erstreckt sich die letzte Hauptstadt des Khmer-Reiches. Zwischen den Mauern befinden sich unzählige große und kleine Tempel, und wir mussten uns für einige entscheiden. Zunächst wollten wir zum Bayon, dann zum Baphuon, Phimeanakas und zuletzt die Terrasse der Elefanten anschauen.
Der Bayon Tempel besteht aus 54 gotischen Türmen die von 216 riesig, kalt lächelnden Gesichter von Avalokiteshvara geschmückt sind. Laut Sim spiegeln die 54 Türme die 54 Provinzen des alten Königreiches wieder, heute gibt es nach vielen Kriegen mit den Nachbarländern nur noch 23 Provinzen in Kambodscha. 



















Der Baphuon Tempel – das größte Puzzel der Welt. Vor dem Bürgerkrieg war er in mühseliger Arbeit von Archäologen Stück für Stück auseinandergenommen worden, doch die akribischen Aufzeichnungen fielen den Wahnsinn der Roten Khmer zum Opfer. Seither versuchen Forschungsarbeiter das große Puzzel wieder zusammen zusetzen. Wir sind der Meinung, dass dies bisher sehr gut gelungen ist. Hier seht ihr das Ergebnis: 


























Über den nächsten Tempel: Phimeanakas können wir gar nicht so viel erzählen. Es ist ein pyramidenförmiger Königspalast. Er ist zwölf Meter hoch und hat eine Basis von 36 mal 28 Meter. Die Erzählungen meinen, dass er früher einmal komplett aus Gold bestanden haben soll, heute allerdings geht man davon aus, dass nur die Kuppe einen Goldüberzug hatte.










Weiter ging es zur 350 m langen Terrasse der Elefanten. An den beiden Enden stehen stramm stehende Elefanten. Sie diente als riesige Tribüne für öffentliche Zeremonien und war das Fundament für die prächtige Audienzhalle des Königs. Am Ende der Terrasse trafen wir dann wieder auf Sim, der schon mit eiskalten Getränken auf uns wartete. Weiter ging es zum Südtor, wo wir Angkor Thom wieder verließen. 











Wir hatten noch eine letzte Station auf den Zettel, der Phnom Bakheng Tempel. Dieser liegt auf einen Hügel, der den mythischen Berg Meru repräsentieren soll. Vorher hielten wir aber noch am Südtor und Sim konnte so wunderschöne Sprungfotos von uns machen.



Weiter ging es zum Berg. Nach 20 Minuten Bergwanderung kamen wir oben an und wir konnten den Ausblick auf Angkor Wat genießen. Mit dem Sonnenuntergang versammelten sich viele der Touristen hier, um Abschied von Angkor zunehmen.






 Mit leckeren Käsekeksen und einer Flasche Rotwein genossen wir den Sonnenuntergang und den Ausblick auf den Tonle-Sap-See.




So ging ein anstrengender, heißer und wunderschöner Tag zu Ende und wir waren froh, dass wir uns die Tempel von Angkor angeschaut haben. Sim brachte uns ins Hotel zurück, wo wir den Abend mit einem Dinner am Pool ausklingen ließen.


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