Busfahrt und Ankunft in Hoi An

Die Fahrt war und ist gerade noch sehr abenteuerlich. Schon beim einsteigen viel uns die nicht vorhandene Freundlichkeit des Busfahrer auf. Nach dem wir in der oberen Reihe hintereinander unsere Schlafposition gefunden hatten versuchten wir ein wenig zu schlafen. Das gelang uns auch mehr oder weniger. Nach ein Stop in Hue, wo wir zunächst alle den Bus wechseln sollten und dann doch  nicht, bemerkten wir bei der Rückkehr zum Liegesitz, dass wir beklaut wurden. Marie`s Mp3 Player, die Schlafsacktasche und die kleine Schminktasche waren verschwunden! Auf Nachfragen beim Busfahrer von Camel Travel gab er uns nur zu verstehen, dass wir selber suchen sollen. Marie kochte vor Wut und ich war hilflos. Nachdem Marie den Begleiter des Busfahrers drohte, dies öffentlich zu machen und ein Reiseunternehmen in Deutschland davon in Kenntnis zusetzen, dass in ihrem Busunternehmen geklaut wird, wurde er sehr ungehalten und stieg 5 Minuten später aus dem Bus aus. Die Sachen blieben aber verschwunden und so entschieden wir uns, uns an unser Hotel in Ninh Binh zuwenden die uns die Fahrt verkauft hatte. Mal sehen was dabei raus kommt!

Wer hätte gedacht, dass wir nochmal in Hoi Han ankommen werden. Nach geplanten 12 Stunden, kamen wir nach 19 Stunden Busfahrt an. Auf der Fahrt lernten wie auch ein paar andere Traveller kennen und jeder bekam von seinem Busticketverkäufer eine andere Ankunftszeit genannt. Die Fahrtzeit variierte also von 12-20 Stunden. Typisch für Vietnam! Genauso wusste auch keiner wo wir in Hoi An ankommen werden, da der Bus laut Ticketverkäufer mal dort und mal dort anhält. 

Wir kamen an einem Busbahnhof an irgendwo in Hoi An. Dort angekommen belagerte uns gleiche eine Vietnamesin, dass sie ein günstiges Hotel für uns hätte und sie uns kostenlos mit in die Stadt nehmen würde. Wir nahmen das Angebot an und fuhren mit Martin, Carmen und zwei Spanierin zum Hotel Vinh Huy, wo wir uns erst einmal die Zimmer ansahen. Nach 19 Stunden Busfahrt hatten wir auch keine Nerven mehr uns von Hotel zu Hotel zu fragen und so entschieden wir uns erst einmal eine Nacht dort zu schlafen für umgerechnet 7,50 Euro. 

Nachdem wir uns etwas kultiviert haben, schlenderten wir noch ein bisschen durch die Altstadt von Hoi An. 







Hoi An hat 122 000 Einwohner. Das reizende historische Hoi An ist Vietnams atmosphärische Stadt. Einst ein wichtiger Hafen, prangt es heute mit prächtiger Architektur und einer berauschenden Lage am Flussufer. Von den Schattenseiten des 21, Jhs. wie Verkehr und Luftverschmutzung bekommt man hier so gut wie nichts mit.
Die Altstadt wurde von der Unesco zur Welterbestätte genannt.





Hier etwas zum raten was es sein könnte:
Ein Tipp unsererseits die Zutaten haben die Farbe Gelb und Braun.

Wir fanden eine Bar, wo das Bier umgerechnet 10 Eurocent gekostet hat.
Die regionale Küche in Hoi An soll sehr lecker sein und somit probierten wir im Laugh Cafe gleiche zwei Gerichte davon.

Cao Lau ( dicke Nudeln mit Croutons, Bambussprossen, Gemüse und Schweinefleischstreifen in einer deftigen Brühe mit getrocknete Speckschwarte)

White Rose ( gehackte Garnelen in gefüllten Teigtaschen mit gerösteten Zwiebeln)
               Gegen 20.30 Uhr gab es einen Stromausfall und die ganze Stadt war über Stunden dunkel.

Anschließend mussten wir durch die dunklen Straßen von Hoi An zu unserem Hotel finden. Aufgrund des fehlenden Stromes hatten wir auch keine Klimaanlage und kein Licht. Somit tasten wir uns in die vierte Etage und suchten unser Bett.

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