Hong Kong 04.08-06.08.

Unser Crystal Hostel haben wir gut gefunden, nachdem wir drei Stunden an der Grenze zwischen China und Hongkong mit Aus- und Einreisen, Bürokratie und gefühlten kilometerlangen Gängen verbracht hatten.




In Hongkong war dann vieles spürbar anders. Die Menschen waren viel freundlicher und gesitteter. Auch waren in Hongkong viele Nationalitäten vertreten und die zweite Amtssprache war Englisch. 
Unser Hostel lag in der 11 Etage. Das Zimmer war sehr klein und hatte keine 6 m². 


Am Abend als wir schlafen gehen wollten hatten wir das Gefühl, dass eine Taliban Gruppe auf dem Flur Volksfeste feiern würden und trauten uns zunächst nicht mehr raus. Als Ralf seinen Mut zusammen nahm und raus ging um sich zu beschweren saß da aber nur ein kleiner Inda auf dem Boden hinter der Rezeption,  der ihn sehr freundlich anlächelte und dabei indisches Fernsehen sah.
Irgendwann in der Nacht schliefen wir und unsere Kakerlake im Zimmer ein.


Hong Kong ist eine Metropole und Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China im Mündungsgebiet des Perlflusses. Mit über 7 Millionen Einwohnern auf 1104 km² und einem bedeutenden Wirtschafts- und Finanzsektor zählt Hongkong zu den Weltstädten. 95 % der Einwohner Hongkongs sind chinesischer Abstammung mit überwiegend kantonesischer Muttersprache.



Auch wenn Hongkong für den Betrachter durch die Medien sehr westlich aussieht, so ist dies nur eine Fassade. Die eigentliche Gesellschaft und das eigentliche Leben sind in Hongkong noch sehr mit der Tradition verwurzelt.


Stars of Avenue
Grüße nach Berlin

Am nächsten Tag stand Sightseeing auf dem Plan. Wir fuhren mit der Metro von der Tsim Sha Tsui Stadion unters Wasser durch bis zur Central Stadion, wo wir gleich gucken wollten wie wir in zwei Tagen zum Airport kommen würden. Allerdings verirrten wir uns im Untergrund von Hongkong und fanden unseren Ausgang nicht mehr. Nach einigem einem hin und her geirre fanden wir zwar nicht unseren eigentlichen Ausgang, aber immer hin fanden wir den Weg nach draußen.

Nach dem wir uns wieder orientiert hatten ging es zur Peak Tram, die uns zum schönsten Aussichtspunkt in Hongkong bringen sollte. An der Peak Station angekommen überraschte uns eine beinah kilometerlange Warteschlange und die Wartezeit hätte über eine Stunde gedauert. Marie entschied sich dafür, dass wir den Weg auch Laufen könnten.  300 Höhenmeter und angebliche 3,5 km Fußweg sollten es sein. Ralf hatte bereits an der nächsten Ecke keine Lust mehr und diskutierte jeden Meter aus. Nachdem ersten Kilometer steil bergauf waren wir bereits zum drittenmal durchgeschwitzt, zum dem gab es kein Supermarkt, wo wir Wasser hätten kaufen können.



Peak Tram

Der Weg wurde immer beschwerlicher und die Zivilisation immer weniger. Irgendwann standen wir mitten im Urwald, ohne Wasser, schwitzend und von oben drückten 35 Grad, Menschen hatten wir schon lange keine mehr gesehen. Nachdem wir schon eine Stunde gegangen waren, war das Umdrehen auch keine Option mehr und so ging es immer weiter in die Berge von Hongkong rein. Nach gefühlten 1000 Kurven sahen wir den Ausblick über Hongkong und es hatte sich doch gelohnt:





















Protestbeten im Chater Garden

Als wir unten in der Stadt wieder ankamen waren wir heilfroh, aber genauso auch fertig. Der erste Kiosk war unserer und wir kauften die Wasservorräte leer. Irgendwann kam auch der Kreislauf wieder in den Gang und wir traten den Heimweg an.

Deutsche Nationalmannschaft im Adias Shop in Hong Kong

Kowloon Park









Harbour City

Clock Tower




Skyline Hong Kong







Clock Tower

Monsunregen



Treppenhausparty in unserem Hotel
Blick aus dem Treppenhaus






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